Der Bürgerverein Flottbek-Othmarschen

Der Bürgerverein Flottbek-Othmarschen wurde am 30. Januar 1948 gegründet. Er sieht es als seine Aufgabe an, sich überparteilich für die Förderung des kommunalen, kulturellen, sozialen und geselligen Lebens in den Stadtteilen Flottbek und Othmarschen einzusetzen und es in zeitgemäßer Form zu gestalten.

Satzung des BVFO - geändert im April 2016

Die aktuelle Satzung des Bürgervereins Flottbek-Othmarschen e.V. finden Sie hier.

Bericht des Vorstands zum Jahr 2016

Der Vorstand trat in wechselnder Besetzung zwölf Mal zusammen und hat sich mit vielen Themen beschäftigt. Obwohl wir intensivst Kosten eingespart haben, weist die Gewinn- und Verlustrechnung immer noch einen Unterschuss auf. Das Problem ist das Bemühen um den Erhalt des Angebots des Bürgervereins bei sinkenden Einnahmen aufgrund der schrumpfenden Mitgliederzahl und nachlassender Spendenfreudigkeit – noch mehr als in 2015! Der finanzielle Spielraum dank unserer Rücklagen wird dadurch immer kleiner. Unsere Einsparmöglichkeiten sind bereits ausgereizt, es gibt nichts mehr, das wir einsparen können. Wir haben sogar ein Mitglied gewonnen, das ab 2017 unsere Buchhal- tung macht (herzlichen Dank an Herrn Jungnickel!), so dass wir noch mehr Steuerberaterkosten sparen können. Zur Mitgliederwerbung haben wir u.a. ein überaus schönes Sommerfest gefeiert, das auch sehr gut besucht war. Viele neue Mitglieder konnten wir dadurch aber leider auch nicht gewinnen. Die Mitgliederentwicklung zeigt also leider keine Plus-Bilanz. Ende 2015 hatten wir noch 494 Mitglieder, zum Ende 2016 waren es nur noch 473 – trotz erfreulich vieler Neu-Mitglieder! Wenn diese Tendenz anhält, werden wir spätestens in 4 Jahren das Licht ausmachen müssen...

Der Vorstand hatte Anfang 2016 eine Satzungsänderung beschlossen, die auf der HV im April 2016 von den Mitgliedern genehmigt werden musste und wurde. Resultat war, dass der gesamte Vorstand zurücktrat und sich mit umwerfender Mehrheit hat neu bzw. wiederwählen lassen. Beitragsänderungen wurden in der HV mehrheitlich beschlossen: € 54,- Jahresmitgliedschaft, € 27,- Jahresmitgliedschaft für Ehe-/Lebenspartner, Mitglieder unter 40 Jahren 3 Jahre beitragsfrei bzw. bis zum 40. Lebensjahr. Herr Walter ist immer noch (und auch hoffentlich noch sehr lange!) ständiger und sehr willkommener Gast in unseren Vorstandssitzungen.

Nach neun langen Monaten wurde im Juli 2016 unsere neue, wie ich finde, sehr schöne Website fertig: www.bvfo.de
Wir haben zu unserer Arbeit hervorragende, mediale Unterstützung durch wohlwollende Berichte erfahren (Elbe Wochenblatt, Hamburger Abendblatt, Klönschnack, DorfStadtZeitung u.a.). In diesem Januar hatten wir ein klei- nes Jubiläum zu feiern: „Unser Blatt“, so wie es jetzt erscheint, feierte seinen 35. Geburtstag!

Durch die Mithilfe des Bürgervereins bekam der Platz an der Waitzstraße einen (inoffiziellen) Namen: „Waitzplatz“. Durch die regelmäßigen Kontakte mit benachbarten Bürgervereinen, Politikern der Bezirksversammlung, Kirchengemeinden, Schulen und Seniorenheimen, dem Polizeikommissariat 25, der Freiwilligen Feuerwehr, den örtlichen Museen und dem Bezirksamt Altona sind wir aktuell eingebunden. Ein toller Kooperationspartner ist auch in diesem Jahr die VHS-West gewesen – ein großer Dank geht an Herrn Giewald und Team! Und auch die Zusammenarbeit mit der IGW klappt hervorragend – sie ist mit Herrn Frank und Frau Glaab-Post u.a. eine große Hilfe für die Vorbereitungen zu „700 Jahre Othmarschen“ in 2017 – hierzu wurde ein Arbeitskreis unter der Federführung von Herrn Walter gegründet. Daneben haben wir an Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft Flottbeker Vereine teilgenommen. Unser Engagement beim „Offenen Singen“ im Jenischpark, bei „Hamburg räumt auf“, Kranzniederlegungen am Volkstrauertag und beim Laternenumzug am Flottbeker Markt wird von vielen Bürgern gelobt. Unsere beiden gemeinnützigen Tochtervereine „Sozialwerk des Bürgervereins Flottbek-Othmarschen e.V.“ und „Archiv Flottbek-Othmarschen des Bürgervereins e.V.“ sind für den Vorstand unverzichtbare Teile des Bürgervereins und prägen unser Ge- samtbild in der Öffentlichkeit. Zuletzt ist festzustellen, dass die Suche nach Helfern für die verschiedenen Aufgaben im Bürgerverein eine ständige Aufgabe darstellt.

Ann-Katrin Martiensen