Sprach- und Litaraturgruppen

English Conversation Group

Die Englisch-Gruppe trifft sich jeden 2. Montag im Monat um 16 Uhr in der Geschäftsstelle. Die Leiterin ist Frau Cathrin Schierholz.

Three participants of my conversation group have written their own reports on the English Conversation Class. They have explained everything so well that I have very little to add. The group is small and laughter is important. A good sense of humour makes any class so much more fun.

Cathrin Schierholz

Brigitte Bachmann:
We are a relatively small group of persons who like the English language and who speak it - let's say - adequately well. We come together once a month for about one and a half hours in the office rooms of the Bürgerverein. Quite often a lively discussion starts right away because somebody has simply something on his/or her heart which will keep us busy for some time. Other topics chime in. However, quite as often Mrs Schierholz has prepared photcopies for us from texts mainly on more or less well known persons whom one tends to know from their roll in public life. We read those texts, then translate them into German (I personally, would welcome more accuracy about this). Once or twice we had great fun with some kind of vocabulary game. The fact that we are so few is, perhaps, to deplore from a general point of view (the more participants the more people tend to speak more openly, you are called upon much more often to give your opinion, thus to practice "your" English more frequently and you cannot hide behind another's back hoping your turn will never come. Frau Schierholz would then (in a bigger circle), of course, have to act like a teacher, making sure that everybody is really involved. Now, her "teaching" task is more or less limited to correct our "real" language mistakes and help us along with vocabulary. I really enjoy this "circle" and would like to thank Mrs Schierholz very much for her immense efforts and her kindness. Great thanks also to the Bürgerverein for letting us use their premises so generously.

Joerg Woehlcke:
As a participant of the English course I find it of advantage that we are not too many people. Thus everybody has the chance to very often talk and discuss daily matters. For those who are more listening than talking Mrs Schierholz is encouraging them to also give their points of view. Very interesting are the different idioms of the English language and the habits of celebrations for Christmas, Easter etc. My proposal for future lessons: how about short stories with a sense of humour?

Ursula Schmidt-Herforth:
We enjoy our English conversation on the second Monday of every month. We talk a lot to brush up our English and also have much fun because there are sometimes misunderstandings or somebody tells a funny thing that happened.
Mrs Schierholz is a patient teacher and corrects our mistakes. We translate special articles into English and also news about famous artists and politicians.
Our last meeting of the year before Christmas is always at Frau Schierholz' house. There we have a nice cup of English tea and home-made biscuits and we chat a lot.
Thank you for everything and we are looking forward to continuing next year. Don't be shy and come and join us!

Wir lieben unsere Englisch-Konversation am Montag in der 2. Woche jedes Monats. Wir sprechen viel, um unserer Englisch aufzufrischen und zu verbessern und haben auch viel Spaß, weil es manchmal Missverständnisse gibt oder jemand etwas Lustiges erzählt oder erlebt hat.
Frau Schierholz ist eine geduldige Lehrerin und hilft uns, die schlimmsten Fehler zu korrigieren. Wir lesen und übersetzen Artikel über spezielle Dinge in der englischen Sprache und Nachrichten über berühmte Künstler und Politiker.
Unser letztes Treffen im Jahr vor Weihnachten ist immer in Frau Schierholz' Haus. Dort bekommen wir eine schöne Tasse englischen Tee und selbst gebackene Kekse und haben eine Menge Unterhaltung.
Wir danken vielmals für alles und freuen uns im neuen Jahr dies alles fortzusetzen. Sei nicht schüchtern und komm hin.

Bericht 2017

Auch im letzten Jahr, 2017, hat sich der Konversationskreis Englisch regelmäßig getroffen. Wie immer wurde viel geredet, gelacht und auch gesungen, wobei die Einzigartigkeit und der Reiz der englischen Sprache stets im Vordergrund standen.

 

Die Gruppe kennt sich mittlerweile so gut, dass sich eine durchaus intime Atmosphäre entwickelt hat. Trotzdem würden wir uns über jenen Zugang freuen.

Cathrin Schierholz

Gesprächskreis Französisch

Die Teilnehmer/innen des Gesprächskreises treffen sich alle 14 Tage mittwochs um 10.30 Uhr in der Geschäftsstelle des Bürgervereins, um 1 ½ Stunden lang Französisch zu parlieren. Aktuelle Themen finden sich reichlich! Häufig entnehmen wir Artikel der Tagespresse und diskutieren darüber. Aber auch persönliche Ereignisse, besondere Reisen oder Besichtigungen können uns beschäftigen.

Ein Pfeiler unserer Arbeit ist aber die französische Literatur. So lasen wir zum Beispiel Kurzgeschichten französischer Autoren des 20. Jahrhunderts und den Roman „La jeune femme triste“ von Gilles Perrault.

Zur Advents- und Weihnachtszeit erfreuen wir uns auch an Geschichten zur Weihnacht und über französische Bräuche zum Jahreswechsel.

Hedwig Sander

Bericht 2017

Meine Frankophilen trafen sich, wie auch in den Jahren zuvor, alle 14 Tage in der Geschäftsstelle, und zwar jeweils mittwochs von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr. Die zehn TeilnehmerInnen haben teils sehr gute, teils weniger gute Kenntnisse, aber wir haben immer noch einen guten Ausgleich gefunden.

 

Themen liefert der Alltag genug, aber wir lesen auch Bücher. Im vergangenenn Jahr war es der Krimi „Maigret s’amuse“ von Georges Simenon. Auch wir haben uns dabei amüsiert.

 

Hedwig Sander

Bericht 2016

Die Gruppe traf sich, wie in den vergangenen Jahren, jeden 2. Mittwoch, vormittags um 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr in der Geschäftsstelle. Die Teilnehmerzahl wuchs im vergangenen Jahr auf zehn.

In diesen 11⁄2 Stunden wird Französisch gesprochen (Ausnahmen gibt‘s); aber wir streben keine Diplome an, sondern wir möchten unsere Kenntnisse erhalten und möglichst verbessern.

Die aufregende Weltlage bot viele Themen, doch unser Hauptthema blieb die französische Literatur. Im Augenblick beschäftigt uns weiter Georges Simenon.

Hedwig Sander

Gesprächskreis Plattdüütsch

Uns Plattdüütsch Kring gifft dat nu siet binah twintig Johrn. In’t Leven bröcht hett em Fru Hanna Jebe. Tosamen mit ehr’n Mann hett se darför sorgt, dat Plattdüütsch nich blots allerbest snackt un lest ward, ne, wi hebbt bi ehr ok düchtig Grammatik liehrt. Plural un Konjugation is op Platt man nich so eenfach as männicheen sik dat vörstellen deit. Siegfried Schmidt, een echten Plattdüütschen ut Fru Jebe ehrn Kring, hett dat mal ehr to Ehren op düsse Wies vertellt:

"Wi sünd heel Platt  un hebbt veel lehrt,
wat uns Fru Jebe instudeert.
Harrn veel Grammatik to bookstabeern
un Tallen vun een bit dusend to deklameern.
De Moderspraak, al'n Barg vertruut,
wi lesen ehr, mal lies', mal luut.
Männicheen, de harr dat goot,
den steek dat Platt al lang in't Bloot.
Un keen sick möh un harr dat swoor –
Fru Jebe bröch em 't goot to Ohr!"
As Frau Jebe in’t Fröhjahr 2001 unvermodens storben weer, keem to den Schock un de Truer ok de Frag: ‚Wu geiht dat wieder mit uns Kring?’. Toierst hett Herr Jebe den Kring tosamenholln, un daför weern wi em vun Harten dankbar. Later güng dat Leit denn an mi. Siet de Tiet, dat is doch wahrhaftig nu al teihn Johr her, hollt wi alltosamen dat plattdüütsch Arfdeel vun Fru Jebe oprecht.

Tweemaal in’n Maand kaamt wi tosamen to’n Vertellen, Lesen, Diskereren un Singen. Meisttiets lest wi Vertellens vun norddüütsche Schrieverslüüd. Op düsse Art wennt wi uns an dat Platt ut Dithmarschen, Holsteen, Barwiek, Finkwarder, Veerlannen un – klaar doch – ok an’t Hamburger Platt. Af un an wagt wi uns ok an’t Meckelbörger Platt. Fritz Reuter sien ‚Urgeschicht vun Meckelborg’ hebbt wi mit groten Vergnögen op een CD anhört, un vun sien ‚Läuschen un Riemels’ hebbt wi ok dat een or anner utprobeert. Meckelbörger Platt is so’n Saak för sik. Nich jeedeen vun uns mag dat giern snacken, avers, wenn een dat kann, denn is dat Tohörn een Pläseer.

Jeedeen Sommer maakt wi een Utfohrt no een Oort, wo noch Plattdüütsch snackt ward. Jümmers hebbt wi een Stee funn’n, de noch nüms vörher so richtig kennt hett. Dat weern to’n Bispill Barwiek, Lüttenborg, Stienbarg un Hasfeld bi Buxthu. Dreemol sünd wi ok in’t scheune Meckelborger Land föhrt. In Wismar hett Fru Börgermeestersch Rosemarie Wilcken to’n ‚Goden Dag seggen’ uns to een Vördrag in’t Rathuus inladt. In Zarrentin weern wi de Ierst, de op Meckelbörger Platt dörch’t Kloster föhrt worrn sünd.

Noch een anner Traditschon, de Fru Jebe plegt hett, wohrt wi noch: de Plattdüütsch Vördragsavend in November. Jeedeen Johr söcht all uns Lüüd no Vertellns, Riemels, Snackwies un Leeder, de to een besünner Thema passen doot. Oftins hebbt wi Glück un freit uns as de Stint, wenn wi wedder wat Neeges funnen hebbt. Dat geiht nich ohn Öven, aver wi mokt dat all geern. Veel Freid makt uns ok dat Singen tohoop mit uns Gitarrenspeler Herrn Senf.

Wenn een Lust hett, mittomaken, denn is he oder se vun Harten willkamen in uns Plattdüütsch Kring. Wi sind jüst söbenteihn Lüüd – een’n Stohl hollt wi wiss noch free!

Elke Brandes

Der Plattdüütsch Kring trifft sich jeden 1. und 3. Montag im Monat um 17.00 Uhr in der Geschäftsstelle.

Bericht 2017

Dat Johr 2017 in uns Plattdüütsch-Kring

 

So as jümmer sünd wi tweemal in’n Maand tohoopkamen, hebbt vertellt, vörleest, diskureert un ok plattdüütsch Leder sungen.In’n Maimaand geev dat wat Besünners: En plattdüütschen Vördrag vun Herrn Dr. Carstensen mit dat Thema: „Leonardo da Vinci, de italieensch Gelehrte, Maler, Ingenieur, Bumeester, Mathematiker un Konstrukteur.“ Nich blots för uns Kring! Ok veel anner Lüüd weern kamen – dorbi ok welk, de meent, dat se mit Plattdüütsch nix an’n Hoot harrn un em wiß nich verstahn köönt. Avers, na den Vördrag hebbt se uns vertellt, dat se man blots üm un bi fief Minuten bruukt harrn, sik rintohöörn – so fien un düütlich hett Herr Dr. Carstensen sien Plattdüütsch snackt. Op düsse Wies hebbt wi alltohoop den wunnerbaren Vördrag geneten kunnt.

 

In’n Austmaand güng uns Utfohrt – bi de allergröttste Hitt – na Beers/Bederkesa, in’t „Geestland“. Darvon hebbt wi al in’t Christmaand-Blatt vertellt.

 

De Tied dorna hebbt wi bruukt to’n Instudeern vun uns egen Vördragsabend.

 

En Överraschen för uns weer en niege Liddmaat, de sien lüttje „Fründin“, sien Ukulele, en’ndags mitbröcht harr. Jümmer, wenn wi Lust to’n Singen hebbt or en nieges Leed instudeern wullen, sünd he un sien Ukulele praat, hölpen uns, den richtigen Ton to finnen un uns op de Höchde to hollen. Mit jem beid tohoop maakt dat Singen nu noch veel mehr Spaß.

 

Bi uns plattdüütschen Vördragsabend, in’n Nevelmaand, weer denn ok uns Gitarrnspeler, Herr Michael Kleppin, wedder för uns de „Spiritus Musicus“.

 

Herr Walter hett in’t Hornung-Blatt darvun vertellt. Wi bedankt uns för sien fründlich Wöör, besünners avers ok darför, dat Herr Walter uns jümmer de Ehr maakt, den „Plattdüütschen Vördragsabend“ to besöken!

 

Elke Brandes un de Plattdüütsch-Kring

Gesprächskreis Literatur

Jeden letzten Montag im Monat um 16.00 Uhr treffen wir uns in der Geschäftsstelle, um über Bücher zu sprechen. Manchmal sind es Klassiker wie Hermann Hesses „Siddharta“ oder Tolstois „Kreutzersonate“. Dann wiederum sind neuere Titel, wie Ulla Hahns „Unscharfe Bilder“, Abbas Khiders „Die Orangen des Präsidenten“ oder Herman Kochs „Angerichtet“. Die Inhalte und Schreibstile der Autoren werden sehr unterschiedlich bewertet. Daraus ergeben sich immer interessante Diskussionen und Erstaunen über die unterschiedlichsten Auffassungen verschiedener Textstellen.

Hannelore Heinrich

Bericht 2017

Dieses Jahr begann mit dem Roman "Die Möwe" von Sandor Marai. Danach haben wir uns sehr angeregt über das"Frühstück bei Tiffany" von Truman Capote unterhalten. Das Buch bzw. der Film war vielen aus früherer Zeit bekannt, aber etwas in die Vergessenheit geraten. Als Klassiker lasen wir dann die" Auferstehung" von Tolstoi. Es folgte" Die Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern" von Kathrin Burseg. Die Roman beschäftigt sich weitgehen mit der Malerin Anita Ree.

 

Danach wurden "Die Augen des Meeres " von Ionna Karystiani, "Stiller" von Max Frisch und "Über der Meereshöhe" von Francesca Melandri gelesen. "Die Erfindung der Fügel" von Sue Monk Kidd führte zu angeregten Gesprächen. Es beschäftigt sich mit dem Leben der Schwestern Sarah und Angelina Grimke , die sich zum Beginn des 19.Jahrhunderts für die Abschaffung der Sklaverei einsetzten Es folgte" die Grammatik der Rennpferde " von Angelika Jodi und der Klassiker "Kim" von Rudyard Kipling. Zum Jahresabschluss lasen wir "Die Glücklichen" von Kristina Bülkau.

 

Hannelore Heinrich