Jahresbericht

   

 

 

 

Bericht der 1. Vorsitzenden über das Geschäftsjahr 2018

1. Mitgliederentwicklung

 

Zum 1. Januar 2019 hat das Sozialwerk 8 aktive und 11 passive Mitglieder. Frau Schmidt-Herforth schied aus Altersgründen als aktiven Mitglied aus. Sie hat sich für die passive Mitgliedschaft im Sozialwerk entschieden. Ihre Aufgaben werden von Frau Ike übernommen.

  

Leider konnte im vergangenen Jahr niemand für die aktive Mitarbeit im Sozialwerk gewonnen werden.

2. Spendenaufkommen

 

Im Jahr 2018 lag das Spendenaufkommen fas 10% über dem des Vorjahres. Knapp 48% der Spenden kamen von Mitgliedern des Bürgerverein, ca. 52% von Freunden des Sozialwerks und von Stiftungen. Aus den Spendeneinnahmen, die während des Lichterfestes erzielt wurden, erhielt das Sozialwerk €.

 

  

Wir danken allen Spendern ganz herzlich für ihre Unterstützung und versprechen, uns auch in Zukunft für eine sinnvolle Verwendung der Spenden einzusetzen. 

 

3. Schwerpunkte unserer Arbeit im vergangenen Jahr

 

Senioren: wie auch in den vergangenen Jahren fanden insgesamt 5 Busfahrten in Hamburgs Umgebung statt. Diese Ausfahrten sind bei den Senioren unserer Stadtteile sehr beliebt und werden von den Organisatorinnen Frau Hasenclever, Frau Brandes und Frau von Rehren stets sehr gut vorbereitet und durchgeführt, wofür ich ihnen herzlich danken möchte. In 2018 wurde eine Kooperation mit der

 

Christuskirche begonnen. Die erste gemeinsame Ausfahrt im Dezember war sehr erfolgreich. Wir werden auch weiterhin Ausfahrten gemeinsam durchführen.

 

Die im Jahr 2017 begonnen Zusammenarbeit mit den Sozialen Diensten der Seniorenheime Bugenhagen und Haus Flottbek durch Frau Eckhoff wurde im vergangenen Jahr fortgeführt und weiter ausgebaut.

 

Die Planung für 2019 sieht vor, auch mit den verantwortlichen Stellen der Seniorenheime Ernst und Claere Jung Stiftung und Fallen Anker Kontakt aufzunehmen, um auch hier durch kleinere Zuwendungen den Herbst des Lebens bedürftiger Bewohner ein klein wenig schöner zu machen.

  

Kitas/Schulen: aufgrund der geringeren Spendeneinnahmen des Vorjahres aber auch wegen der für uns nicht möglichen Einflussnahme auf die mit dem zur Verfügung gestellten Betrag gekauften Geschenke haben wir die Weihnachtsunterstützung von € 100,00 auf € 75,00 reduziert.  Wir haben stattdessen begonnen, vermehrt Projekte in Schulen und Kitas zu unterstützen von denen wir überzeugt sind und von denen wir glauben, dass diese auch nach der Meinung unserer Spender sinnvoll sind. Teilweise haben wir diese Projekte bereits in „Unser Blatt“ vorgestellt. Unterstützt wurden u.a. die Anschaffung von Spielgeräten in den Kitas der Melanchthon-Gemeinde und der Kita Bugenhagen. Die Loki Schmidt Schule erhielt einen Zuschuss für die Gestaltung eines Ruheraums. Auch die Spielplätze Elbe-Aktiv und Bonnepark erhielten Zuwendung für Spielgeräte oder Ausflüge. Es würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen, hier alle Zuwendungen des Jahres 2018 an Kitas und Schulen aufzuführen. Wir werden jedoch auch weiterhin in „Unser Blatt“ über von uns unterstützte Projekte informieren.

 

Behindertenbetreuung: wie auch in den vergangenen Jahren werden die unterschiedlichen Aktivitäten der Behindertenhilfe der Christuskirche und der Schule Hirtenweg vom Sozialwerk unterstützt.

Frau Liebherr, die stets engen Kontakt zu diesen beiden Einrichtungen hält, berichtete hierzu regelmäßig in „Unser Blatt“.

  

Lebensmittelgutscheine: im vergangenen Jahr musste aufgrund des geringeren Spendenaufkommens die Anzahl der mit Lebensmittelgutscheinen unterstützen Personen ein wenig reduziert werden. Dies wird im laufenden Jahr nicht notwendig sein, wofür wir unseren Spendern danken möchten. Aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Jahren sind unsere Lebensmittelgutscheine ein sehr sinnvolles Mittel der Unterstützung bedürftiger Menschen in unseren Stadtteilen.

  

Winternotprogramm: das Sozialwerk beteiligte sich wie auch in den vergangenen Jahren am Winternotprogramm für Obdachlose der Stadt Hamburg: Frau Ike lieferte benötigte Unterbekleidung und Hygieneartikel in die Notkestraße. Von dort wird unsere Spende an bedürftige Obdachlose weitergeleitet.

  

Familien/Einzelpersonen: Frau Schmidt-Herforth, erfreute auch dieses Jahr wieder die Bewohner der Kirchenkate der Christuskirche und der Zimmer-Mohr-Stiftung durch Oster- und Weihnachtsgeschenke sowie durch Lebensmittelgutscheine. Aufgrund ihres hohen Alters wurde es für sie immer schwerer die Betreuung dieser beiden Einrichtungen zu gewährleisten.

  

Sonstige Institutionen: Aufgrund der langjährigen engen Zusammenarbeit von Frau Brandes mit der Leitung des Friedenshorts im Urnenfeld war das Sozialwerk, wie auch in den vergangenen Jahren, wieder Ansprechpartner wenn es um die Unterstützung von Projekten oder um kleine Weihnachtsgeschenke für die Bewohnerinnen ging.

 

 

 

4. Danksagung

 

Zum Ende meines Berichtes danke ich allen Mitgliedern des Sozialwerks für die sehr engagierte, gute Arbeit des vergangenen Jahres sowie dem Vorstand des Bürgervereins für die gute Zusammenarbeit. Ich hoffe, dass wir diese auch im Jahr 2019 fortsetzen können.

 

 

 

Ursula Ihrig

 

 

Abschied

 

 

Bei Kaffee und Kuchen verabschiedeten wir Frau Ursula Schmidt-Herforth aus der aktiven Mitarbeit beim Sozialwerk.

 

Frau Schmidt-Herforth war seit 1997 ehrenamtlich für das Sozialwerk des Bürgervereins tätig.

Sie betreute die Bewohner(innen) der Zimmer-Mohr-Stiftung in der Ebertallee und der Kirchenkaten der Christuskirche seit vielen Jahren. Regelmäßig und äußerst zuverlässig übergab sie am letzten Samstag eines jeden Monats Lebensmittelgutscheine für den Einkauf auf dem Flottbeker Markt und in der Waitzstraße.

 

Zu Ostern und Weihnachten kaufte sie kleine Geschenke, die sehr häufig die einzige Aufmerksamkeit waren, die die Bewohner(innen) zu den Festtagen erhielten.

 

Frau Ihrig bedankte sich im Namen aller „Sozialwerker“ bei Frau Schmidt-Herforth für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement. Frau Ike, die  die Aufgaben von Frau Schmidt-Herforth übernommen hat, übergab eine Azalee und eine Grußkarte der Bewohner(innen) der Zimmer-Mohr-Stiftung.

 

Wir freuen uns, dass Frau Schmidt-Herforth als passives Mitglied auch weiterhin Teil des Sozialwerks bleiben wird, und hoffen, sie häufig bei unseren Ausflügen begrüßen zu können.

Einblick in das breite Spektrum  der Verwendung Ihrer Spenden

 

 

Die Behindertenhilfe der Christuskirche Othmarschen

 

Integrationsreise der Pfadfinderkinder an die mecklenburgische Seenplatte:

 

„Im August reisten 50 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung mit 20 Betreuern und Betreuerinnen - alle sind Pfadfinder aus unserer Gemeinde und gehören zum Stamm Elbe - für 12 Tage an die mecklenburgische Seenplatte. Am Labussee wurde das Hauptlager aufgeschlagen. Bei extrem hochsommerlichen Temperaturen mit bis zu 37 Grad waren alle sehr froh über einen großen schattigen Lagerplatz, der zudem auch noch über eine schöne Badestelle verfügte, die natürlich mehrfach täglich genutzt wurde. Am Anfang der Reise wurden viele Gruppenspiele veranstaltet und Bastelaktionen angeboten, damit die Kinder und Jugendlichen sich über gemeinsame Aktivitäten besser kennenlernen konnten. So wurden kleine Kissen genäht und Trinkbecher hergestellt. Ein besonderer Höhepunkt war der Kochwettbewerb, bei dem die einzelnen Pfadfindergruppen gegeneinander angetreten sind. Gewonnen wurde der Wettbewerb von den behinderten Kindern, die in ihrer Gruppe Reis mit Falafel und Gemüse gekocht hatten. So waren sie bei der Siegerehrung zu Recht von Stolz und Freude erfüllt. Schließlich zogen alle Kinder und Jugendlichen für vier Tage mit Kanus, mit dem Floß oder zu Fuß los, um die umliegenden Seen und

 

Wälder zu erkunden. Die behinderten Kinder bereisten die Seen mit zwei Kanus und einem Floß (einfaches Hausboot). Das Floß war bei den Kindern besonders beliebt, denn mit großer Begeisterung durften sie das Floß sogar selbst steuern. Außerdem ließ es sich wunderbar als Badeplattform nutzen.

 

Am Ende der Erkundungstouren kamen alle Gruppen wieder zum Lagerplatz zurück und berichteten sich untereinander von ihren erlebten Abenteuern. Eine Reise die noch lange bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen nachklingen wird.“ 

  

 

Alten-Pflegeeinrichtung Bugenhagenhaus

Hier berichtet Leiterin der Sozialen Betreuung, Frau Katharina Hesse:

„Es ist Dienstagmittag. Frau Bauer (Name geändert) sitzt im Gemeinschaftsbereich an ihrem Platz und isst ihren Eintopf. Um Punkt 12 Uhr geht die Fahrstuhltüre auf, und ein großes Regal auf Rollen wird aus dem Aufzug geschoben. Eine Mitbewohnerin ruft von weitem „Da sind Sie ja wieder! Ich hätte gern eine Tüte Schokolinsen“. Frau Bauer wird hellhörig: sie liebt Schokolinsen! Die rosafarbenen mag sie besonders gern. Sie denkt nach. Wie lange habe ich die nicht mehr gegessen? Frau Bauer hat ihr Mittagessen  aufgegessen und fährt in ihrem Rollstuhl einmal zu dem großen Regal hin, um zu sehen, was dort noch alles draufsteht. Sie erfährt, dass es sich bei dem Regal auf Rollen um einen mobilen Kiosk handelt, den „Hökerwagen“.

Hier werden einmal in der Woche beliebte Kleinigkeiten verkauft. Ganz besonders gut kommen Schokolade, Lakritz und Taschentücher an. Frau Bauer weiß, dass sie kein Geld hat, um sich die geliebte Süßigkeit zu kaufen. Frau Bauer muss ihr Geld zusammenhalten. Sie kann sich die Linsen einfach nicht leisten. Also muss sie umkehren.

Solche und ähnliche Situationen begegnen uns in Zeiten von Altersarmut häufig. Der gewohnte Lebensstandard kann aufgrund kleiner Renten nicht annähernd gehalten werden. Zu viel von der Rente geht für Heimkosten, Medikamente und notwendige Dinge des täglichen Lebens ab, oft, bis nichts mehr übrig ist.

 

Wir vom Bugenhagenhaus bemühen uns jeden Tag darum, unseren Bewohnerinnen und Bewohnern den Lebensabend so angenehm wie möglich zu gestalten – doch vieles ist eben nicht schaffbar. Das Sozialwerk des Bürgervereins Flottbek Othmarschen trat an die Einrichtung heran und begann sofort, auf unterschiedliche Art zu unterstützen. Wir haben dem Werk den liebevollen Untertitel „Hilfe aus dem Off“ gegeben. Für die hier lebenden Menschen unsichtbar, aber immer wieder und konstant zuverlässig und hilfreich. Sei es die Kostenübernahme eines wichtigen, aber privat zu zahlenden Medikaments, ein kleines Taschengeld für die „Schokolade zwischendurch“, eine kleine Aufmerksamkeit zu Weihnachten, Finanzspritzen für Ausflüge oder das Sponsern einer leckeren Torte für einen runden Geburtstag.  Dabei stets rücksichtsvoll-zurückhaltend, den Menschen als Individuum betrachtend, mit kreativen Lösungsansätzen.

 

Wir arbeiten nun seit fast 1 ½ Jahren gemeinsam daran, die Lebensqualität unserer Bewohnerinnen und Bewohner ein Stück weit zu verbessern, was jeden Tag ein kleines bisschen mehr gelingt. Frau Bauer war bei uns eine der ersten Bewohnerinnen, die von der „Hilfe aus dem Off“ profitieren konnte – sie erhält ein kleines monatliches Taschengeld. Nun wartet sie jeden Dienstag um die Mittagszeit auf den „Hökerwagen“, um sich ihre Schokolinsen zu kaufen.“

 

Die Mädchenwohngruppe „Friedenshort“ der evangelischen Jugendhilfe

 

berichtet begeistert über die vom Sozialwerk ermöglichten Gartenmöbel. Die elf Mädchen der Wohngruppe haben es besonders in diesem heißen Sommer genossen, auf den bequemen Liegen in der Sonne zu dösen oder auf den im Schatten der hohen Eiche zu einer Sitzgruppe aufgestellten Stühlen miteinander zu klönen. Ein kleiner Segeltuch- Pavillon erfuhr seine Einweihung schon im Winter. Er erwies sich als standfest und hielt sogar den Schnee auf seinem Dach aus. So konnte bei heißem Apfelpunsch im winterlichen Garten gemütlich gefeiert werden. Die Mädchen und Erzieherinnen der Wohngruppe Friedenshort bedankten sich herzlich beim Sozialwerk für diese Sommer- und Winterfreuden.

 

Behindertenschule Hirtenweg

Die Schule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung schickte als Dank für unsere Unterstützung beim Kauf von Fahrradhelmen ein Foto der begeisterten

  

 

 

 

Bei diesen und vielen anderen Aktivitäten des Sozialwerks macht uns unsere ehrenamtliche Tätigkeit besonders viel Freude. Haben auch Sie Lust, unser Team durch Ihre aktive Mitarbeit zu unterstützen?

 

Dann nehmen Sie bitte Kontakt auf unter e-mail:  helga.fox@gmx.de oder ihrig.ursula@gmail.com oder über die Geschäftsstelle des Bürgervereins, Tel.: 8907710

 

Auch Ihre Spenden sind zielführend:

Sozialwerk des Bürgervereins Flottbek-Othmarschen 

Konto DE 35 2005 0550 1043 2193 67

Wir würden uns sehr freuen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

01.07.2015 bis 30.06.2016