Jahresbericht des Sozialwerks

Bericht 2017

Bericht der 1. Vorsitzenden über das Geschäftsjahr 2017

 

1. Mitgliederentwicklung

 

Zum 1. Januar 2018 hat das Sozialwerk 10 aktive und 12 passive Mitglieder. Es konnten im vergangenen Jahr 3 neue passive Mitglieder gewonnen werden. Zwei unserer aktiven Mitglieder haben aus privaten Gründen ihre Mitarbeit bei uns nicht fortsetzen können und sich für die passive Mitgliedschaft im Sozialwerk entschieden. Als neues aktives Mitglied konnten wir Frau Cornelia Ike in unseren Reihen begrüßen. Wir sind sehr froh über diese Verstärkung und sicher, dass wir keine unserer bisherigen Aktivitäten wegen fehlender ehrenamtlicher Mitstreiter aufgeben müssen. Es wird jedoch auch für das Jahr 2018 ein wichtiges Ziel bleiben, die Zahl der aktiven Mitglieder zu erhöhen.

 

2. Spendenaufkommen

 

Im Jahr 2017 lag das Spendenaufkommen nur leicht unter dem des Vorjahres. Etwas über 52 % der Spenden kamen von Mitgliedern des Bürgervereins, ca. 48 % von Freunden des Sozialwerks und von Stiftungen. Zusätzliche Einnahmen wie im Jahr 2016 haben wir in diesem Jahr nicht erhalten, da die 700-Jahr-Feier wegen Dauerregens ausfiel und die Spendeneinnahmen während des Lichterfestes nicht an das Sozialwerk, sondern an eine andere Organisation gingen.

 

Wir danken allen Spendern ganz herzlich für ihre Unterstützung und versprechen, uns auch in Zukunft um eine sinnvolle Verwendung der Spenden zu bemühen.

 

3. Festveranstaltungen 700 Jahre Othmarschen

 

Im Rahmen der Feierlichkeiten wollten wir als Sozialwerk die Gelegenheit wahrnehmen, einer breiten Öffentlichkeit unsere Arbeit in den Stadtteilen Othmarschen und Flottbek vorzustellen. Wir haben deshalb einen Flyer entworfen, den wir bei unterschiedlichen Veranstaltungen verteilen wollten. Die Arbeit an diesem Flyer war eine echte Teamleistung, an der sich einige Mitglieder unglaublich engagiert beteiligt haben. Leider standen die Festlichkeiten unter keinem guten Stern und wurden erheblich durch schlechtes Wetter beeinträchtigt, so dass unsere Erwartungen sich nicht erfüllten.

 

4. Schwerpunkte unserer Arbeit im vergangen Jahr

 

Senioren: wie auch in den vergangenen Jahren fanden insgesamt 5 Busfahrten in Hamburgs Umgebung statt. Diese Ausfahrten sind bei den Senioren unserer Stadtteile sehr beliebt und werden von den Organisatorinnen Frau Hasenclever, Frau Brandes und Frau von Rehren stets sehr gut vorbereitet und durchgeführt, wofür ich ihnen herzlich danken möchte.

 

Durch die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Sozialen Diensten der Seniorenheime Bugenhagen und Haus Flottbek durch Frau Eckhoff konnten wir bedürftige Bewohner durch kleinere Zuwendungen unterstützen und ihnen den Herbst des Lebens ein klein wenig freundlicher gestalten.

 

Kitas/Schulen: auf Vermittlung von Schulen und Kindergärten wurden bedürftige Kinder zum Weihnachtsfest mit Zuwendungen in Höhe von bis zu € 100 beschenkt. Darüber hinaus wurden Theaterbesuche und Ausflüge sowie die Anschaffung von Musikinstrumenten, Spielgeräten u.v.m. vom Sozialwerk finanziell unterstützt.

 

Behindertenbetreuung: seit vielen Jahren werden die unterschiedlichen Aktivitäten der Behindertenhilfe der Christuskirche vom Sozialwerk unterstützt. Im Jahr 2017 hatten wir den zur Verfügung gestellten Betrag für diese Einrichtung und die Schule Hirtenweg erhöht und konnten feststellen, dass wieder einmal die zur Verfügung gestellten Gelder äußerst sinnvoll zum Wohle der behinderten Menschen eingesetzt wurden (Ausflüge, Spezialausrüstung für sportliche Aktivitäten, Kleidung…). Frau Liebherr, die stets engen Kontakt zu diesen beiden Einrichtungen hält, berichtete hierzu regelmäßig in „Unser Blatt“.

 

Lebensmittelgutscheine: wie auch in den vergangenen Jahren haben wir wieder eine große Anzahl von Lebensmittelgutscheinen an bedürftige Personen ausgegeben.

 

Winternotprogramm: das Sozialwerk beteiligte sich wie auch in den vergangenen Jahren am Winternotprogramm für Obdachlose der Stadt Hamburg und lieferte benötigte Unterbekleidung und Hygieneartikel in die Notkestraße.

 

Familien/Einzelpersonen: unser ältestes, aktives Mitglied, Frau Schmidt-Herforth, erfreute auch dieses Jahr wieder die Bewohner der Kirchenkate der Christuskirche und der Zimmer-Mohr-Stiftung durch Oster- und Weihnachtsgeschenke sowie durch Lebensmittelgutscheine. Die Geschenke des Sozialwerks sind oft die einzigen Aufmerksamkeiten, die die Bewohner/innen dieser Einrichtungen zu den Festtagen erhalten.

 

Sonstige Institutionen: das Sommerkamp der Tschernobyl-Hilfe wird vom Sozialwerk regelmäßig mit einer Spende unterstützt. Das haben wir auch in diesem Jahr fortgeführt.

 

Aufgrund der langjährigen engen Zusammenarbeit von Frau Brandes mit der Leitung des Friedenshorts im Urnenfeld ist das Sozialwerk immer wieder Ansprechpartner, wenn es um die Unterstützung bei Anschaffungen für die Einrichtung oder um Anschaffungen für einzelne Bewohnerinnen geht. In diesem Jahr beteiligten wir uns an den Kosten für die Anschaffung von Gartenmöbeln und an den Kosten für einen für die Berufsschule benötigten PC.

 

Ausgaben Geschäftsjahr 2017

 

Senioren – 14,87 %

 

Kindertagesstätten und Schulen – 27,97 %

 

Institutionen der Behindertenbetreuung – 10,66 %

 

Winternotprogramm Obdachlose – 2,42 %

 

Lebensmittelgutscheine – 31,84 %

 

Hiilfsbedürftige Familien/Einzelpersonen – 0,75 %

 

Sonstige Institutionen – 3,72 %

 

Verwaltungskosten (Miete, Versicherung, Porto etc.) – 7,77 %

 

An dieser Stelle können nicht alle Unterstützungen genannt werden, die an Bedürftige gegeben wurden. Wir bemühen uns aber immer, diese im Sinne unserer Spender zu vergeben und beschließen hierüber in unseren monatlichen Treffen.

 

5. Danksagung

 

Zum Ende meines Berichtes danke ich allen Mitgliedern des Sozialwerks für die sehr engagierte, gute Arbeit des vergangenen Jahres sowie dem Vorstand des Bürgervereins für die gute Zusammenarbeit. Ich hoffe, dass wir diese auch im Jahr 2018 fortsetzen können.

 

Ursula Ihrig

01.07.2016 bis 31.12.2016

Die Jahreshauptversammlung des Sozialwerks für das Rumpfgeschäftsjahr von 1.7.2016 bis zum 31.12.2016 fand am 13.2.2017 statt.

 

Frau Ursula Ihrig, die 1. Vorsitzende des Sozialwerks, begrüßte die 9 aktiven und 6 passiven Mitglieder. Sie erklärte noch einmal den Grund für die Umstellung des Geschäftsjahres, der auch in der Anschaffung eines kostengünstigen Programmes für die Buchhaltung und der Änderung von Zuständigkeiten lag.

 

Das Sozialwerk hat zum 31.12.2016 12 aktive und 8 passive Mitglieder. Das Sozialwerk sucht dringend weitere Mitglieder für interessante Aufgaben.

 

Frau Ihrig dankte allen anwesenden aktiven und passiven Mitgliedern für die erwiesene Treue und den engagierten Einsatz für das Sozialwerk. Aber ohne die vielen Spender wäre diese umfassende und aktive Sozialarbeit nicht möglich. Darum gilt ihnen der besondere Dank des Sozialwerks, das hofft, dass die Spender auch in Zukunft die erfolgreiche Arbeit des Sozialwerks ermöglichen werden. Das Spendenaufkommen war im zweiten Halbjahr 2016 erfreulicherweise hoch. Neben den Mitgliedern des Bürgervereins haben besonders Freunde des Sozialwerks für die Höhe der Spenden gesorgt wie auch Einnahmen aufgrund des Sommer- und des Lichterfestes des Bürgervereins.

 

Frau Ihrig gab einen Überblick über die umfangreichen Aktivitäten des Sozialwerks. Am 25.9.2016 konnte das Sozialwerk auf erfolgreiche 60 Jahre zurückblicken. Ein in der Bürgervereinszeitung UNSER BLATT vom Oktober 2016 veröffentlichter und auch darüber hinaus gesondert an Spender und mit dem Sozialwerk zusammenarbeitende Institutionen verteilter detaillierter Bericht gab Aufschluss über die vielfältigen Aktivitäten des Sozialwerks, wie die finanzielle Unterstützung bedürftiger

Mitglieder und Kinder unserer Gemeinden und auch die eindrucksvollen Busausfahrten in Hamburgs Umgebung mit den dabei stattfindenden Kaffeestunden, die außerordentlich beliebt sind.

Alle Unterstützungen werden in der monatlich stattfindenden Zusammenkunft beantragt und beschlossen. Sie erfolgen über die Angebote des Bildungspakets der Bundesregierung hinaus. Das Sozialwerk wird auch künftig in UNSER BATT über die Unterstützungen im Detail berichten.

Frau Ihrig dankte an dieser Stelle für die außerordentliche Unterstützung in der Einarbeitungszeit. Dieser Dank gilt besonders auch Herrn Illig, von dem sie den Vorsitz des Sozialwerks zum 1.7.2016 übernommen hat.

 

Frau Helga Fox, die leider aus persönlichen Gründen bei dieser Sitzung nicht anwesend sein konnte, hat, da sie im Januar 2017 die Aufgaben von Herrn Dr. Herberg übernehmen wird, für die letzten 6 Monate eine Parallelbuchung aller Ausgaben und Einnahmen im neuen Buchungssystem durchgeführt. Es ergab eine volle Übereinstimmung und somit keinerlei Beanstandungen.

 

Frau Ihrig lobte die vorbildliche, einwandfreie Buchführung von Herrn Dr. Herberg und dankte für die langjährige, engagierte Zusammenarbeit. Dieser Dank galt auch Frau Herberg, die ihren Mann tatkräftig unterstützt hat. Umso bedauerlicher ist die Tatsache, dass Herr Dr. Herberg sich aus Altersgründen nicht wieder als Schatzmeister zur Verfügung stellte. Als kleines Dankeschön überreichte Frau Ihrig Herrn Dr. Herberg 2 Flaschen Wein und einen Blumenstrauß für Frau Herberg für die gemütliche Zeit nach dem Sozialwerk. Der Vorstand ist erfreut über die Aussage von Herrn Dr. Herberg, der künftig als passives Mitglied dem Sozialwerk weiter verbunden sein wird, dem Sozialwerk beratend zur Verfügung zu stehen, wann immer es gewünscht wird.

 

Herr Gerhard Simmon lobte den engagierten Einsatz von Frau Ihrig als Leiterin des Sozialwerks unterstützt von den aktiven Mitgliedern und die nicht selbstverständliche Harmonie. Das gezeigte Engagement ist erheblich und musterhaft! Herr Simmon dankte allen Mitgliedern für diesen außerordentlichen Einsatz. Er bat um Entlastung des Vorstands. Die Entlastung erfolgte einstimmig bei eigenen Stimmenthaltungen.

 

Als 1. Vorsitzende stellte sich Frau Ihrig zur Wahl. Ebenso war Frau Liebherr als 2. Vorsitzende zur Wahl bereit. Die Wahl erfolgte einstimmig bei zwei Enthaltungen. Die Gewählten nahmen die Wahl an und dankten für das entgegengebrachte Vertrauen.

 

Der bisherige Schatzmeister, Herr Dr. Herberg, scheidet als Schatzmeister aus. Für die Nachfolge stellte sich Frau Helga Fox zur Wahl. Frau Fox wurde einstimmig gewählt und nahm die Wahl dankend an, wofür eine schriftliche Bestätigung von Frau Fox vorlag.

 

Frau Ihrig dankte Herrn Simmon für die Durchführung der beiden Tagesordnungspunkte.

Die Satzung vom 25.7.2016 wurde in einigen Punkten geändert und im Detail besprochen.

Die Zustimmung zur neuen Satzung erfolgte einstimmig bei einer Stimmenthaltung.

 

Der Vorstand dankte Frau Martiensen und Herrn Walter für die große Unterstützung durch den Bürgerverein und bat, diesen Dank des Sozialwerks an den gesamten Vorstand des Bürgervereins sowie die engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weiterzuleiten.

 

Frau Ihrig dankte allen Teilnehmern für ihr Kommen und das große Interesse an der gemeinsamen Arbeit.

01.07.2015 bis 30.06.2016

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Sozialwerks am 25.07.2016 berichtet Herr R.H. Peter Illig, der 1. Vorsitzende des Sozialwerks, über das Geschäftsjahr vom 01.07.2015 bis zum 30.06.2016.

 

Er dankt allen anwesenden 10 aktiven und 3 passiven Mitgliedern für die erwiesene Treue und den engagierten Einsatz für das Sozialwerk. Aber ohne die vielen Spender wäre diese umfassende und aktive Sozialarbeit nicht möglich. Darum gilt ihnen der besondere Dank des Sozialwerks. Herr Illig hofft, dass die Spender auch in Zukunft die erfolgreiche Arbeit des Sozialwerks ermöglichen werden.

 

Herr Illig gibt einen Überblick über die umfangreichen Aktivitäten des Sozialwerks, das neben der Unterstützung von Einzelpersonen und Familien u.a. Kontakt hält zu fast 50 Institutionen, wie Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen, Behinderten- und Sozialeinrichtungen. Durch die Vermittlung von Schulen und Kindergärten werden 86 bedürftige Kinder zum Weihnachtsfest mit Zuwendungen in begrenzter Höhe beschenkt, die gegen Belege abgerechnet werden. Die Ausgabe von monatlichen Fleischgutscheinen an besonders bedürftige Sozialhilfe-Empfänger zum Einkauf in zugewiesenen Schlachtereien überbrückt viele Engpässe.

 

Auch die 5 eindrucksvollen Busausfahrten am Nachmittag in Hamburgs Umgebung und die dabei stattfindenden gemeinsamen Kaffeestunden erfreuen sich großer Beliebtheit der teilweise gehbehinderten Senioren.

 

Alle Unterstützungen in den Bezirken Flottbek und Othmarschen werden in der monatlich stattfindenden Zusammenkunft beantragt und beschlossen. Sie erfolgen über die Angebote des Bildungspaketes der Bundesregierung hinaus.

 

Herr Illig übergibt nach 14 Jahren als 1. Vorsitzender des Sozialwerks mit Ablauf des Geschäftsjahres 1.07.2015 - 30.06.2016 zum 01.07.2016 seine Aufgaben an seine Nachfolgerin, Frau Ursula Ihrig.

 

Das Sozialwerk des Bürgervereins Flottbek-Othmarschen, in dieser Form einzigartig in Hamburg, hat nach fast 60 Jahren seines Bestehens seinen Sinn und seine Berechtigung nicht verloren. Für sich selbst und für die Mitarbeiter des Sozialwerks spricht Herr Illig von der großen Befriedigung in der Arbeit, die darin liegt, vielen Mitbürgern in finanziellen und persönlichen Schwierigkeiten das Leben ein wenig zu erleichtern.

 

Das Spendenaufkommen ist etwas niedriger als im Vorjahr, in dem Spenden anlässlich von Todesfällen verbucht werden konnten. Es liegt aber glücklicherweise auf dem Niveau der Vorjahre.

Die Rechnungsprüfung ergibt keine Beanstandungen. Dem Vorstand wird Entlastung erteilt.

Als neuer Vorstand werden gewählt: Frau Ursula Ihrig als 1. Vorsitzende, Frau Ellen Liebherr als 2. Vorsitzende, Herr Dr. Klaus Herberg als Schatzmeister.

 

Wegen der Umstellung der Buchhaltung auf ein neues computergestütztes System und aus organisatorischen Gründen wird das Geschäftsjahr ab 2017 jeweils vom 01.01. bis 31.12. laufen. Das Geschäftsjahr vom 01.07 bis 31.12.2016 wird somit ein Rumpfgeschäftsjahr. Die Satzung wird entsprechend angepasst und beschlossen.

 

Frau Ann-Katrin Martiensen, die 1. Vorsitzende des Bürgervereins, dankt im Namen des gesamten Vorstandes des Bürgervereins für den unglaublichen Einsatz, den die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Sozialwerks erbringen. Frau Martiensen und die Mitglieder des Sozialwerks würdigen anschließend Herrn Illig und bedanken sich für die vorbildliche Leitung und seinen prägenden Einsatz für das Sozialwerk. Herr Illig selbst bedankt sich für die erfolgreiche, langjährige Zusammenarbeit und die Unterstützung durch den Bürgerverein.

 

Das Sozialwerk wird ab 01.07.2016 von 12 aktiven und 8 passiven Mitgliedern geführt, die ehrenamtlich und unentgeltlich arbeiten.

 

Bericht vom 28.07.16