Einblick in das breite Spektrum  der Verwendung Ihrer Spenden

 

 

Die Behindertenhilfe der Christuskirche Othmarschen

 

„Im August reisten 50 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung mit 20 Betreuern und Betreuerinnen - alle sind Pfadfinder aus unserer Gemeinde und gehören zum Stamm Elbe - für 12 Tage an die mecklenburgische Seenplatte. Am Labussee wurde das Hauptlager aufgeschlagen. Bei extrem hochsommerlichen Temperaturen mit bis zu 37 Grad waren alle sehr froh über einen großen schattigen Lagerplatz, der zudem auch noch über eine schöne Badestelle verfügte, die natürlich mehrfach täglich genutzt wurde. Am Anfang der Reise wurden viele Gruppenspiele veranstaltet und Bastelaktionen angeboten, damit die Kinder und Jugendlichen sich über gemeinsame Aktivitäten besser kennenlernen konnten. So wurden kleine Kissen genäht und Trinkbecher hergestellt. Ein besonderer Höhepunkt war der Kochwettbewerb, bei dem die einzelnen Pfadfindergruppen gegeneinander angetreten sind. Gewonnen wurde der Wettbewerb von den behinderten Kindern, die in ihrer Gruppe Reis mit Falafel und Gemüse gekocht hatten. So waren sie bei der Siegerehrung zu Recht von Stolz und Freude erfüllt. Schließlich zogen alle Kinder und Jugendlichen für vier Tage mit Kanus, mit dem Floß oder zu Fuß los, um die umliegenden Seen und Wälder zu erkunden. Die behinderten Kinder bereisten die Seen mit zwei Kanus und einem Floß (einfaches Hausboot). Das Floß war bei den Kindern besonders beliebt, denn mit großer Begeisterung durften sie das Floß sogar selbst steuern. Außerdem ließ es sich wunderbar als Badeplattform nutzen.

 

 Am Ende der Erkundungstouren kamen alle Gruppen wieder zum Lagerplatz zurück und berichteten sich untereinander von ihren erlebten Abenteuern. Eine Reise die noch lange bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen nachklingen wird.“

 

 

 

 

Alten-Pflegeeinrichtung Bugenhagenhaus

Hier berichtet die Leiterin der Sozialen Betreuung, Frau Katharina Hesse:

Es ist Dienstagmittag. Frau Bauer (Name geändert) sitzt im Gemeinschaftsbereich an ihrem Platz und isst ihren Eintopf. Um Punkt 12 Uhr geht die Fahrstuhltüre auf, und ein großes Regal auf Rollen wird aus dem Aufzug geschoben. Eine Mitbewohnerin ruft von weitem „Da sind Sie ja wieder! Ich hätte gern eine Tüte Schokolinsen“. Frau Bauer wird hellhörig: sie liebt Schokolinsen! Die rosafarbenen mag sie besonders gern. Sie denkt nach. Wie lange habe ich die nicht mehr gegessen? Frau Bauer hat ihr Mittagessen  aufgegessen und fährt in ihrem Rollstuhl einmal zu dem großen Regal hin, um zu sehen, was dort noch alles draufsteht. Sie erfährt, dass es sich bei dem Regal auf Rollen um einen mobilen Kiosk handelt, den „Hökerwagen“.

Hier werden einmal in der Woche beliebte Kleinigkeiten verkauft. Ganz besonders gut kommen Schokolade, Lakritz und Taschentücher an. Frau Bauer weiß, dass sie kein Geld hat, um sich die geliebte Süßigkeit zu kaufen. Frau Bauer muss ihr Geld zusammenhalten. Sie kann sich die Linsen einfach nicht leisten. Also muss sie umkehren.

 Solche und ähnliche Situationen begegnen uns in Zeiten von Altersarmut häufig. Der gewohnte Lebensstandard kann aufgrund kleiner Renten nicht annähernd gehalten werden. Zu viel von der Rente geht für Heimkosten, Medikamente und notwendige Dinge des täglichen Lebens ab, oft, bis nichts mehr übrig ist. 

Wir vom Bugenhagenhaus bemühen uns jeden Tag darum, unseren Bewohnerinnen und Bewohnern den Lebensabend so angenehm wie möglich zu gestalten – doch vieles ist eben nicht schaffbar. Das Sozialwerk des Bürgervereins Flottbek Othmarschen trat an die Einrichtung heran und begann sofort, auf unterschiedliche Art zu unterstützen. Wir haben dem Werk den liebevollen Untertitel „Hilfe aus dem Off“ gegeben. Für die hier lebenden Menschen unsichtbar, aber immer wieder und konstant zuverlässig und hilfreich. Sei es die Kostenübernahme eines wichtigen, aber privat zu zahlenden Medikaments, ein kleines Taschengeld für die „Schokolade zwischendurch“, eine kleine Aufmerksamkeit zu Weihnachten, Finanzspritzen für Ausflüge oder das Sponsern einer leckeren Torte für einen runden Geburtstag. 

Dabei stets rücksichtsvoll-zurückhaltend, den Menschen als Individuum betrachtend, mit kreativen Lösungsansätzen.

Wir arbeiten nun seit fast 1 ½ Jahren gemeinsam daran, die Lebensqualität unserer Bewohnerinnen und Bewohner ein Stück weit zu verbessern, was jeden Tag ein kleines bisschen mehr gelingt. Frau Bauer war bei uns eine der ersten Bewohnerinnen, die von der „Hilfe aus dem Off“ profitieren konnte – sie erhält ein kleines monatliches Taschengeld. Nun wartet sie jeden Dienstag um die Mittagszeit auf den „Hökerwagen“, um sich ihre Schokolinsen zu kaufen.

 

Die Mädchenwohngruppe „Friedenshort“ der evangelischen Jugendhilfe

 berichtet begeistert über die vom Sozialwerk ermöglichten Gartenmöbel. Die elf Mädchen der Wohngruppe haben es besonders in diesem heißen Sommer genossen, auf den bequemen Liegen in der Sonne zu dösen oder auf den im Schatten der hohen Eiche zu einer Sitzgruppe aufgestellten Stühlen miteinander zu klönen. Ein kleiner Segeltuch- Pavillon erfuhr seine Einweihung schon im Winter. Er erwies sich als standfest und hielt sogar den Schnee auf seinem Dach aus. So konnte bei heißem Apfelpunsch im winterlichen Garten gemütlich gefeiert werden. Die Mädchen und Erzieherinnen der Wohngruppe Friedenshort bedankten sich herzlich beim Sozialwerk für diese Sommer- und Winterfreuden.

 

Behindertenschule Hirtenweg

Die Schule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung schickte als Dank für unsere Unterstützung beim Kauf von Fahrradhelmen ein Foto der begeisterten Fahrradfahrer.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

Bei diesen und vielen anderen Aktivitäten des Sozialwerks macht uns unsere ehrenamtliche Tätigkeit besonders viel Freude. Haben auch Sie Lust, unser Team durch Ihre aktive Mitarbeit zu unterstützen?

 

Dann nehmen Sie bitte Kontakt auf unter e-mail:  helga.fox@gmx.de oder ihrig.ursula@gmail.com

 

Auch Ihre Spenden sind zielführend:

Sozialwerk des Bürgervereins Flottbek-Othmarschen – Konto DE 35 2005 0550 1043 2193 67

Wir würden uns sehr freuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

01.07.2015 bis 30.06.2016