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Lassen Sie sich die Chronik zu "700 Jahre Othmarschen" nicht entgehen!

Gegen eine Mindestspende von € 10,00 können Sie dieses Meisterwerk der Geschichte Othmarschens erstehen! Erhältlich im BVFO-Büro, im Archiv-Verein, bei der VHS West, in den Buchhandlungen Quotes und Harder in der Waitzstraße sowie in der Apotheke am Teich in der Liebermannstraße. Sicherm Sie sich ein Exemplar (oder auch 2, 3, 10!), bevor sie vergriffen sind!

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Nachlese zum Festakt am 25. Juni 2017

Wie in „Unser Blatt“ Juli 2017 bereits angekündigt, folgt heute Teil 1 der Zusammenfassung des Rede-Beitrags zum Festakt 700 Jahre Othmarschen. (Teil 2 folgt nächsten Monat)

Herr Hans-Peter Strenge hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, diese Festrede zu halten und wie gewohnt, engagiert und sachkundig die Zuhörer in einen Teil der Othmarscher Geschichte hineingeführt.

 

700 Jahre Othmarschen

 

In seiner Festrede zum Othmarschen-Jubiläum im Gemeindehaus der Christuskirche erinnerte der frühere Bezirksamtsleiter und Staatsrat Hans-Peter Strenge zunächst daran, dass er auf den Tag genau vor zwölf Jahren am 25. Juni 2005 in der Groß Flottbeker Kirche die Festrede zu 700 Jahre Flottbek gehalten habe. Da er keine Unterlagen wegwerfe, habe er seine Stichworte von damals noch dabei und könnte doch gut darauf verweisen, wenn . . . ja wenn Flottbek und Othmarschen nicht fast so unterschiedlich wären wie Düsseldorf und Köln.

So sei Flottbek durch Caspar Voght nach 1785 schon fast ins europäische Blickfeld geraten, während zu der Zeit Othmarschen nur ein verträumtes Bauerndorf gewesen sei. Später habe Othmarschen dann vor allem nach der Eingemeindung in die Stadt Altona 1890 eine stürmische Entwicklung genommen und seit dem 1. April 1939 seine Stadtteilgrenzen bis zur Baron-Voght-Straße im Westen und zur S- Bahn im Norden ausgedehnt. Bis dahin habe Othmarschen im Norden nur bis zur Teufelsbek in der Walderseestraße gereicht, der Bahnhof habe teils auf Groß Flottbeker und teils auf Bahrenfelder Gebiet gelegen.

Strenge stellte dann kurz die staatsrechtliche Lage bis 1640, die Zeit des dänischen Gesamtstaats von 1640 bis 1864, die österreichische Beteiligung 1864-1866 und die Preußenzeit (1867-1937) dar. Der Eingemeindung nach Altona im Jahr 1890, befördert durch Oberbürgermeister Franz Adickes, habe zwei Jahre später auch Groß Flottbek folgen wollen. Adickes’ Nachfolger hätten das aber „versemmelt“, so dass Gemeindevorsteher Lüdemann und Ziegeleiunternehmer Ferdinand Ancker dort andere Wege gegangen seien.

Als einschneidende Daten nannte Strenge die Jahre 1867 und 1882, also den Bau der Blankeneser Bahn und die Einrichtung einer Haltestelle an der heutigen Unterführung Parkstraße/Groß Flottbeker Straße für die Ziegelei Ferdinand Anckers. Der verlegte sich ab 1893 auf die Erschließung der Villenkolonie beiderseits der Bahn, die er zu Unrecht „Neu-Othmarschen“ nannte, denn sie lag auf Groß Flottbeker Gemarkung. Der neue Bahnhof nach Hochlegung und Ausbau der Vorortsbahn (1895/96) hieß dann auch Groß- Flottbek-Othmarschen und hatte einen Ausgang zur Bahrenfelder und einen zur Groß Flottbeker Seite.

Nun kam auch auf der Bahrenfelder bzw. Othmarscher Seite die Villenbebauung voran: In der Gottorpstraße, Reventlowstraße, am Beselerplatz, aber auch an Wrangelstraße, Margarethenstraße und Ziethenstraße (Liebermannstraße, Emkendorfstraße und Ansorgestraße).

In der Chronik des Bürgervereins kann man sehr schön an Fotos nachvollziehen, dass die Othmarscher den weiten Weg zur Vorortsbahn weniger gern gingen und lieber die Pferdebahn am Teich, bis 1921 die elektrische Altona- Blankeneser Straßenbahn, die durch den Othmarscher Kirchenweg kam, und dann die HHA-Straßenbahn bis zum Hochrad oder zu Groths Gesellschaftshaus an der Wrangelstraße nahmen.

(Fortsetzung folgt nächsten Monat)

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700 Jahre Othmarschen

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Othmarschen feiert sein Jubiläum. Damit sich die Othmarscher wie auch die Gäste rund um die Uhr über geplante Veranstaltungen, Neuigkeiten und Wissenswertes informieren können, hat der Bürgerverein die Jubiläumshomepage www.700jahreothmarschen.de eingerichtet.

 

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Sabine Honigmann

Führungen
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